Name it and claim it
„Name it and claim it.“
Die Mechanik der „großen Versprechen“
In Politik und Wirtschaft erleben wir immer wieder ein Phänomen, das auf den ersten Blick fasziniert: Leadership nach dem Krähen-Prinzip.
Es ist die Kunst der maximalen Selbstinszenierung. Man verspricht „Greatness“, garantiert den Erfolg für alle und deklariert jeden Zweifel als Schwäche. Diese Rhetorik nutzt denselben Mechanismus wie das sogenannte Health & Wealth Gospel:
„Name it. Claim it. Believe it.“
Wer laut genug verkündet, der größte Gewinner zu sein, zieht Menschen an, die sich nach einfachen Lösungen sehnen. Doch Vorsicht: Wer Führung nur als eine Bühne für Imponiergehabe und „Winner-Rhetorik“ versteht, verwechselt Lautstärke mit Substanz.
Die Realität im Management: Echte Ergebnisse brauchen keine goldenen Fassaden. Sie brauchen Integrität, Detailtiefe und Resilienz, wenn der Vorhang fällt und die Show vorbei ist.
Vielleicht sollten wir bei der Kandidatenauswahl weniger auf das lauteste Krähen achten – und mehr darauf, wer wirklich die Weichen für morgen stellt.
Dieter Feige, März 2026
Zum Weiterleiten: https://www.feige-business-advisors.de/publikationen/113/
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